SALO und DRV stellen beim Reha-Kolloquium Post-Corona-Machbarkeitsstudie vor

Begegnung der besonderen Art: Auf dem diesjährigen Reha-Kolloquium in Leipzig trafen sich am Messestand von Salo+Partner Expertinnen der Deutschen Rentenversicherung und der Universität Lübeck mit der Salo-Geschäftsführung. Alle drei Partner hatten bei dem größten und wichtigsten wissenschaftlichen Reha-Kongress in Deutschland ein wissenschaftliches Poster über die Wirksamkeit ambulanter, berufsorientierter Reha-Maßnahmen von Menschen mit Post-COVID-Syndrom bei der Rückkehr in Arbeit in Arbeit eingereicht.

Denn das „Post-COVID-Syndrom“ ist tückisch: Es geht mit vielfältigen, teils langanhaltenden gesundheitlichen Beschwerden nach überstandener Corona-Infektion einher, die die berufliche Teilhabe stark beeinträchtigen können. Eine spezielle Post-COVID-Rehabilitation kann physische und psychische Einschränkungen lindern. Allerdings benötigen einige Betroffene aufgrund langanhaltender Symptome wie Fatigue und kognitiver Beeinträchtigungen weitere Unterstützung, um erfolgreich an den Arbeitsplatz zurückzukehren.

Die Herausforderung: Bislang fehlen wissenschaftlich evaluierte Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Wiedereingliederung nach einer Post-Covid-Rehabilitation. Dem soll mit der wissenschaftlichen Studie „RTW-PCR: Begleitende Unterstützung der Rückkehr in Arbeit nach Post-COVID-Rehabilitation: eine clusterrandomisierte Machbarkeitsstudie“ Abhilfe geschaffen werden. Im Auftrag der DRV Bund prüft die Universität zu Lübeck die Durchführung und Wirksamkeit ambulanter, berufsorientierter Maßnahmen zur Unterstützung von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit Post-COVID-Syndrom bei der Rückkehr in den Job. „Wir freuen uns sehr, dass wir als Spezialist der Beruflichen Rehabilitation mit langjähriger Erfahrung in ambulant aufsuchender individueller Reha-Angeboten für diese Studie angefragt wurden.

Als Praxispartner können wir dazu beitragen die Hilfen für diese besondere Personengruppe weiter zu entwickeln“, sagte Joachim Borgmann, Vorstand bei Salo+Partner. Teilnehmende sind Personen mit überstandener Post-COVID-Rehabilitation, vorhandenem Arbeitsplatz und eingeschränkter Leistungsfähigkeit. Die Laufzeit des Projekts ist bis Ende 2027 geplant.

(v.l.): Martina Zeitler-Decker (DRV Bund), Sofia Petrak (Uni Lübeck), Janett Görke (DRV Bund), Salo-Vorstand Joachim Borgmann.
Hinten v.l.: Björn Kusche, Stephan Stecher, beide Salo-Geschäftsführung

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