Ein Vierteljahrhundert Salo in Köln – das musste gefeiert werden!
Zum 25-jährigen Bestehen der Kölner SALO-Niederlassung an der Eupener Straße kamen Kostenträger, Netzwerkpartner und Salo-Mitarbeitende zu einem besonderen Fachtag zusammen. Bei blauem Himmel, liebevoll geschmückten Tischen und herrlich-spätsommerlichen Temperaturen wurde gemeinsam auf die vergangenen 25 Jahre zurückgeblickt – und zugleich nach vorne geschaut.
Niederlassungsleiter Bodo Kalbfleisch begrüßte die Gäste herzlich und brachte gleich zu Beginn auf den Punkt, was Salo ausmacht: „Salo wäre nichts ohne unsere tollen Kostenträger und Mitarbeiter.“ Ein Satz, der an diesem Tag immer wieder spürbar wurde. Denn es sind die Menschen, ihr Engagement und ihre fachliche Kompetenz, die die Arbeit bei SALO+PARTNER prägen.
Von 2001 bis heute: 25 Jahre Entwicklung
Im Anschluss nahm Niels Börner, Vorstandsvorsitzender der SALO Holding, die rund 50 Gäste mit auf eine kleine Zeitreise durch das letzte Vierteljahrhundert und die Entwicklung von SALO in Köln: „Als Salo im Jahr 2001 in Köln startete, waren die Ereignisse des 11. September in den USA noch sehr präsent und das Euro-Starterpack gerade eingeführt worden. Seitdem hat sich vieles verändert – bei Salo ebenso wie in der beruflichen Rehabilitation.“
Angebote und Fachbereiche wurden kontinuierlich erweitert. Die berufliche Rehabilitation von Menschen mit Hörbeeinträchtigungen wurde durch die sich immer weiter entwickelnde Technik ausgebaut. Hinzu kamen unter anderem Angebote für Menschen aus dem Autismus-Spektrum, Menschen mit neurologischen Erkrankungen und Menschen mit psychischen Einschränkungen. Auch die ambulante Unterstützung und paßgenau zugeschnittene Begleitung habe zunehmend an Bedeutung gewonnen. „Es ist absehbar, dass unsere Reha-Angebote sich in Zukunft immer weiter individualisieren werden“, so der Vorstandsvorsitzende.
Ein ganz besonderer Gast
Ein Höhepunkt des Tages war der Besuch von Rolf Salo, Firmengründer, Eigentümer und Vorsitzender des Aufsichtsrats. Er hatte es sich nicht nehmen lassen, das 25-jährige Bestehen der Niederlassung persönlich mitzufeiern. Die Freude bei den Mitarbeitenden und Gästen war entsprechend groß und der Besuch wurde als besondere Wertschätzung für die Kölner Niederlassung und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter empfunden.
Fachlicher Austausch zu aktuellen Themen
Nach Begrüßung und Rückblick ging es in die Fachvorträge – mit Themen, die für die berufliche Rehabilitation heute von großer Bedeutung sind.
Die Psychologin Sonja Wiederhold sprach in ihrem Vortrag über die Herausforderungen der beruflichen Integration von Menschen mit einer Long Covid-Erkrankung. Im Mittelpunkt standen die oft komplexen und individuellen Einschränkungen nach einer Corona-Infektion und die Frage, wie eine Rückkehr ins Berufsleben nachhaltig gelingen kann.
Parallel dazu referierte Marion Hölterhoff, Vorsitzende des Cochlea Implantat Selbsthilfeverbandes NRW, über „Das Leben mit CI im Beruf“ und die besonderen Erfahrungen von Menschen mit einem Cochlea Implantat im Arbeitsleben. „Wer denkt, man bekommt ein Cochlea Implantat und dann ist alles ist wieder gut, ist im Irrtum“, erklärte Frau Hölterhoff.
Nach einer kurzen Mittagspause mit einem kleinen Imbiss blieb bei bestem Wetter ausreichend Zeit für Gespräche, Begegnungen und den persönlichen Austausch.
Vier Workshops zum Abschluss
Zum Abschluss hatten die rund 25 Kölner Salo-Mitarbeitenden vier Workshops vorbereitet. Gemeinsam mit den Gästen wurde dabei auf die unterschiedlichen Zielgruppen und deren jeweilige Herausforderungen in der beruflichen Rehabilitation geschaut.
Ein abwechslungsreicher Fachtag ging damit zu Ende – geprägt von Rückblicken, fachlichem Austausch, vielen persönlichen Begegnungen und einem klaren Blick nach vorne.
25 Jahre Salo in Köln – 25 Jahre Engagement für berufliche Teilhabe.
Wir sagen Danke an alle, die diesen besonderen Tag mit uns gefeiert und die Arbeit von SALO in Köln über die vergangenen 25 Jahre begleitet und unterstützt haben.
Und jetzt heißt es: Auf die nächsten 25 Jahre!