Salo + Partner eröffnet neuen Standort in Regensburg: Ein gelungener Auftakt für die berufliche Integration

Feierliche Eröffnung mit Fachtag: Fachvorträge, praktische Einblicke und wertvoller Austausch rund um Autismus, Inklusion und Arbeit
Ein neuer Standort, helle und barrierefreie Räumlichkeiten und viele interessierte Gäste: Am 21. Oktober feierte SALO+PARTNER die Eröffnung des neuen Standorts in Regensburg. In der wunderschönen UNESCO-Welterbestadt im Herzen Bayerns begrüßte Niederlassungsleiterin Maria Trantow und ihr Team zahlreiche Gäste aus der Deutschen Rentenversicherung, der Agentur für Arbeit sowie aus den umliegenden Kommunen und Landkreisen. Als besonderer Ehrengast war Rolf Salo, Gründer und Inhaber der Firmengruppe SALO+PARTNER, nach Regensburg gekommen.

Die Freude darüber, dass SALO+PARTNER künftig auch in Regensburg Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen auf ihrem Weg in das Berufsleben begleitet, war spürbar. „Die Deutsche Rentenversicherung brauchte uns in der Oberpfalz, also sind wir sehr gerne gekommen“, sagte Stephan Stecher, Geschäftsführer der SALO GmbH, in seiner Begrüßung. Zugleich ermunterte er die Gäste, miteinander in den Austausch zu gehen: „Wie immer finden die wichtigsten Begegnungen vor und nach den Vorträgen statt.“ So bot der Eröffnungstag zugleich Gelegenheit, die Arbeit von SALO kennenzulernen, fachliche Impulse mitzunehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Autismus und Arbeit: Brücken bauen, Verständnis schaffen, Stolpersteine abbauen

Den fachlichen Auftakt gestaltete Sylva Schlenker, Diplom-Psychologin und bundesweite Leitung der Autismus-Maßnahmen bei Salo. Unter dem Titel „Zwischen den Welten – Salo als Bindeglied zwischen Autismus und Arbeit“ vermittelte sie anschaulich, wie Menschen im Autismus-Spektrum auf ihrem Weg in Arbeit vorbereitet und begleitet werden können. Mit praxisnahen Übungen lud sie die Gäste dazu ein, sich in unterschiedliche Wahrnehmungs- und Kommunikationsweisen hineinzuversetzen. Wie fühlt es sich an, wenn die Aufmerksamkeit mit einem Tunnelblick stark auf einen bestimmten Ausschnitt gerichtet ist? Welche Herausforderungen entstehen, wenn Kommunikation ohne Worte stattfinden soll? Die Übungen machten deutlich, wie wichtig es ist, individuelle Bedürfnisse zu verstehen und die Arbeitswelt für Menschen mit Autismus entsprechend zugänglich zu gestalten.

Dabei wurde klar: Die nachhaltige berufliche Integration beginnt lange vor dem ersten Arbeitstag. Sozialtraining und Bewerbungstraining gehören ebenso dazu wie das Einüben alltäglicher Situationen und ungeschriebener Regeln im Berufsleben. Wann ist der richtige Zeitpunkt, das Büro der Führungskraft aufzusuchen? Wann ist das Du angebracht, wann das Sie? Wie sieht ein geeigneter Arbeitsplatz für autistische Menschen aus, und wie lässt sich mit Reizüberflutung umgehen? Das alles zu beachten, fordert jeden am Integrationsprozess Beteiligten. „Man benötigt Wohlwollen, damit Integration erfolgreich wird“, sagte Sylva Schlenker. Die Dipl.-Psychologin wies eindrucksvoll auf, wie gezielte Vorbereitung, individuelle Begleitung und ein besseres gegenseitiges Verständnis dazu beitragen können, Menschen mit Autismus den Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Geschäftsführer Stephan Stecher (li.) begrüßte auch Niels Börner, den Vorstandsvorsitzenden der SALO Holding AG.

Besonderer Ehrengast (v.l.): Rolf Salo mit Tamara Eß, Tabea Schnoor und Nadine Hafner, SALO-Leiterin in Nürnberg.

Eindrucksvoll schilderte Sylva Schlenker (M.), wie SALO Menschen mit Autismus auf den Arbeitsmarkt vorbereitet.

Tolles Team der SALO GmbH (v.l.): Tabea Schnoor (Leiterin SALO München), Tamara Eß (Leiterin SALO Mühldorf a. Inn),
Regionalleiterin Brigitte Leyerer mit Daniela Rudlof (SALO Mühldorf)

Bayerische Gastfreundschaft mit regionalen Schmankerln

Nach den fachlichen Impulsen war Zeit für Gespräche und Begegnungen. Bei einer köstlichen Mittagspause mit Kürbissuppe und regionalen Spezialitäten konnten die Gäste den Austausch vertiefen. Butterbrezen und Kartoffelsalat durften dabei natürlich nicht fehlen – ein Stück bayerische Gastfreundschaft, die bei den Gästen gut ankam.

Inklusion im Arbeitsleben: Viel erreicht, noch viel zu tun

Im Anschluss sprach Frank Reinel, Inklusionsbeauftragter der Stadt Regensburg. Der Jurist, der bereits zum dritten Mal eine vielbeachtete inklusive Jobmesse veranstaltete, widmete sich in seinem Referat „Der inklusive Arbeitsmarkt – Herausforderung oder Chance?“ den Rechten von Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Frank Reinels Vortrag gab einen Einblick in die bisherigen Fortschritte bei der Teilhabe am Arbeitsleben und machte zugleich deutlich, dass trotz aller Entwicklungen noch viel Luft nach oben besteht. Die Botschaft regte zum Nachdenken an: Es wurde bereits viel erreicht – „doch von einer Arbeitswelt, an der Menschen mit Behinderung selbstverständlich gleichberechtigt teilhaben können, sind wir noch weit entfernt.“ Trotzdem zog Frank Reinel ein zuversichtliches Fazit seines Vortrags: „Ich werde mich mit voller Kraft für eine gelingende Inklusion einsetzen.“

Mit diesen Denkanstößen endete der Eröffnungsfachtag in Regensburg. Die Gäste nahmen neue Erkenntnisse, praktische Impulse und Anregungen für ihre tägliche Arbeit mit. Der Tag zeigte, wie wichtig das Zusammenspiel von Kostenträgern, Fachkräften, Unternehmen und weiteren regionalen Akteuren ist, um berufliche Integration nachhaltig zu gestalten.

Schöne Begrüßung: Allerlei „Give-Aways“ warteten auf die rund 50 Gäste des Fachtags.

Kleine, liebevoll gestaltete Details wie das SALO-Logo stehen an vielen Plätzen der neuen Niederlassung.

Geschäftsführer Stephan Stecher zeigte Regensburgs Inklusionsbeauftragtem Frank Reinel (li.) die Räumlichkeiten.

Regensburgs neue Niederlassungsleiterin Maria Trantow (l.), im Gespräch mit Sylva Schlenker.

Herzlich willkommen, Regensburg!

Mit dem neuen Standort schafft Salo + Partner einen weiteren Anlaufpunkt für die berufliche Integration von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Die gelungene Eröffnung und der offene fachliche Austausch bilden eine gute Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit in Regensburg und der Region.

Viel Erfolg für Maria Trantow und ihrem Team!

keyboard_arrow_up